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Lehrermangel und Lehrerausfälle

Nachhilfe muss Unterrichtsausfall kompensieren

Nachhilfeunterricht wird zunehmend nachgefragt. Diese Feststellung hat auch damit zu tun, dass an den staatlichen Schulen der Unterrichtsausfall konstant hoch bleibt.

Das Schulministerium hat erstmals den Unterrichtsausfall in NRW nicht nur stichpunktartig erfassen lassen. Das Ergebnis ist überraschend.

An Nordrhein-Westfalens Schulen sind im ersten Halbjahr des laufenden Schuljahres 4,8 Prozent der vorgesehenen Unterrichtsstunden ausgefallen. Dies hat nach Angaben des Schulministeriums die erste landesweit schulscharfe Erfassung des Unterrichtsausfalls ergeben. In dem Wert enthalten seien sowohl ersatzlos ausgefallene Stunden (3,3 Prozent) als auch das sogenannte Eigenverantwortliche Arbeiten (1,5 Prozent), wenn der abwesende Fachlehrer den Schülern nur Aufgaben hinterlässt.

„Ein realistischeres Bild vom Unterrichtsaufall in NRW gab es nie“, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP)

Dieser Wert täuscht allerdings nach Einschätzung des Verbandes Bildung und Erziehung. Die Grundschulzahlen seien geschönt, weil wegen der Zusage „Verlässliche Grundschule“ bei einem Lehrerausfall einfach Klassen zusammen gelegt würden.

Diese missliche Situation quer durch alle Schularten führt dazu, dass immer mehr Eltern Nachhilfe suchen. Bei der Lernförderung OWL, die seit 2015 Nachhilfekonzepte erstellt, werden maßgeschneiderte Lösungen angeboten, um den ständigen Unterrichtsausfall zu kompensieren.

Die Lernförderung OWL  unterrichtsbegleitende Einzelnachhilfe, Gruppennachhilfe oder Hausaufgabenbetreuung an.